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Badener Kaffee-Bonbons

Badener Kaffee-Bonbons

 

 

 

 

 

 

 

 

Original aus der Café Konditorei Lehner

Eine der vielen Spezialitäten des Hauses Café Lehner sind die geschichtsträchtigen ››Badener Kaffee-Zuckerln‹‹. Erstmals urkundlich erwähnt wurden sie im Jahre 1883 in den Annalen der Niederösterreichischen Schützengesellschaft.

 

Da fiel ihnen die ehrenvolle Aufgabe zu, gewissermaßen als Botschafter der Stadt, an Blumensträußen befestigt durch die Luft fliegend, niemand Geringeren als Kronprinzen Rudolf an der Spitze des Festzugs durch Baden willkommen zu heißen.

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Eine weitere geschichtsträchtige Stunde schlug dem Zuckerl der Kurstadt Baden, das schon zu Biedermeier-Zeiten vielerorts die Kaffeetischchen zierte, als Empfangsgabe nebst echtem Badener Wein zum Anlass der Moskauer Delegation, die nach Ausverhandlung des Staatsvertrages am 15. April 1955 in Baden landete. So machte sich das Bonbon über die Landesgrenzen hinaus bei Jung und Alt beliebt und ist heute nicht mehr wegzudenken.

Feines Schlagobers, Kristallzucker, frisch aufgebrühter Kaffee und Butter aus österreichischer Alpenmilch bilden eine köstliche Masse, die nach Tradition der Familie Lehner erst im Kupferkessel zum Schäumen gebracht wird, um dann auf einer mit Öl bestrichenen Marmorplatte abzukühlen. Das handgefertigte Produkt ist nicht nur ein Geschmackserlebnis – es wirkt auch als schneller Energiekick für zwischendurch. Ganz im Trend der Zeit werden die Badener Kaffee Bonbons nun auch vegan hergestellt.

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Hier das Rezept nach Café Lehner, dem Badener Cafétier, adaptiert in 4. Generation von den Familien Haberl und Rahofer: “Man nehme ein wenig flüssigen Schlagobers, die doppelte Menge an Kristallzucker, ein Schluckerl Kaffee, ein paar Löffel Sirup, einen Klecks Butter und verrühre alles in einem Kupferkessel.

Vorsicht ist geboten, da die Masse beim Kochen sehr stark schäumt! Die Temperatur sollte beim Rühren 120 Grad betragen. Sodann gießt man die Masse in einen Blechrahmen, der auf einer mit Öl bestrichenen Marmorplatte steht. Fest werden lassen und auf kaltem Untergrund in Würfel schneiden. Fertig sind die Kaffeebonbons.”